Dr. Zwanziger eröffnet das 1000. DFB-Mini-Spielfeld
24.09.2009 | 11:59 Uhr
682 Tage nach der ersten Eröffnung feiert das Projekt “1000 Mini-Spielfelder” mit der Fertigstellung des Platzes an der Mainzer Gleisbergschule ein bedeutendes Ereignis. Denn DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger eröffnet dort am Freitag das 1000. Mini-Spielfeld.
“Der Deutsche Fußball-Bund setzt mit dieser Maßnahme ein deutliches Signal, dass er nicht nur die Eliteförderung unterstützt, sondern sich ebenso an der Basis engagiert und mit seinen Investitionen dazu beiträgt, das freundschaftliche und faire Miteinander von Menschen aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu ermöglichen”, sagt Dr. Zwanziger.
Das DFB-Präsidium hatte im April 2007 beschlossen, durch die Bezuschussung des deutschlandweiten Baus von 1000 Mini-Spielfeldern gezielt in die Nachhaltigkeit der Weltmeisterschaft 2006 zu investieren. Den Bau der zum Großteil auf Schulgeländen entstandenen, modernen 13 Meter mal 20 Meter großen Kunstrasen-Felder hat der DFB mit einem Budget von 25 Millionen Euro finanziert. Im Rahmen des Projektes zahlte der Verband alle Leistungen oberhalb eines aufbereiteten Grundstücks. Fußball-Weltmeister Andreas Brehme begleitete die Bauphase als Botschafter der DFB-Mini-Spielfelder.
Mit dem Bau der Mini-Spielfelder, der am 24. Oktober 2007 begann und bei dem das Unternehmen Polytan die Rasen- und Bandensysteme lieferte, hat der DFB einen großen Beitrag zur Sportinfrastruktur an den deutschen Schulen geleistet. Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen regionalen Fußballvereinen und den Schulen ist eine Zielsetzung des Projekts.
Schulkinder in ganz Deutschland können jetzt auf den 1000 Plätzen Fußball spielen. Die Felder sind – flächendeckend und gewichtet nach Mitgliedsstärke der 21 Landesverbände – über ganz Deutschland verteilt gebaut worden. Ein DFB-Mini-Spielfeld gibt es an der Grundschule Adelby in Flensburg, dem nördlichsten Standort, wie auch an der Grundschule Reutin in Lindau, dem südlichsten Punkt auf der Karte; außerdem an der Grundschule im sächsischen Horka, dem östlichsten Standort, und beim Spielverein Rindern in Kleve, dem am tiefsten im Westen gelegenen Mini-Spielfeld.
Nach dem bundesweiten Aktionstag zur Integration im vergangenen Frühjahr plant der DFB nun für diesen Herbst auf den Mini-Spielfeldern einen “Aktionstag Mädchenfußball”.
Harald Stenger DFB-Direktor Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit